Cuxhaven. Trotz aller Fachsimpeleien kam die Gemütlichkeit
nicht zu kurz. Ihr letztes Treffen in diesem Jahr hatte die Arbeitsgemeinschaft
der Museen im Elbe-Weser-Dreieck nach Cuxhaven verlegt.
Im Joachim-Ringelnatz-Museum
informierten sich rund 40 Teilnehmer über die städtische Museumslandschaft im Allgemeinen
und speziell über das neue Museumsprojekt „Maritime Lebenswelten". Dr. Jenny
Sarrazin von der Abteilung für Museen und Stadtarchäologie machte hierzu
interessante Ausführungen.
Eingeladen zu dieser Arbeitstagung hatten der
Landschaftsverband Stade und der Museumsverband für Niedersachsen. Geschäftsführer
Dr. Hans-Eckhard Dannenberg begrüßte die Teilnehmer und wünschte Ihnen, dass
sie viele Anregungen für die eigene Museumsarbeit mit nach Hause nehmen.
Als Vorsitzende der Joachim-Ringelnatz-Stiftung stellte
Erika Fischer die Sammlung im gastgebenden Haus vor. Im Mittelpunkt des
Interesses stand einmal mehr der Multimedia-Guide für Kinder, den das
Ringelnatz-Museum seinen jüngsten Besuchern anbietet. Wie man anspruchsvolle
Inhalte in besucherorientierte Hörtexte umsetzen kann, erfuhren die
Museumsleute von der Medienproduzentin Helma Schröder aus Osterholz-Scharmbeck.
Zwischen Fachvorträgen, Diskussionen und Mitteilungen ließen
sich die Gäste unterm Museumsdach Muschelkalktorte gut schmecken und freuten
sich über den einen oder anderen, der ihnen am Kaffeetisch ein kleines
Ringelnatz-Gedicht aufsagte.